Monika Crispel

Monika Crispel

Sonntag, 10 November 2019 08:13

Gewahrsein und Ich-Losigkeit

Im letzten Teil der Kurzserie zur Entfaltung des Gewahrseins beschäftigen wir uns mit der Ich-Losigkeit und was sie bewirkt.

Samstag, 12 Oktober 2019 16:01

Tipp, um Gefühle zuzulassen

Viele tun sich schwer, Gefühle wirklich zuzulassen. Die Schwierigkeit beginnt schon damit, dass sie Gefühle / Emotionen gar nicht wirklich fühlen können und diese entweichen und entwischen, sobald sie sich ihrer bewusst werden.

 

Ich möchte hier einen ganz einfachen, aber hilfreichen Tipp geben:

Übernimm Verantwortung. Öffne dich deinen Gefühlen, in dem du dir selbst mit Innigkeit und Aufrichtigkeit sagst (bzw. mit dir und nach innen sprichst):

 

Ich übernehme jetzt die Verantwortung für alle Gefühle, die da sind. Ich bin bereit, euch jetzt zu fühlen.

 

Und wenn sich dann ein einzelnes Gefühl zeigt, wieder mit viel Innigkeit und Aufrichtigkeit:

 

Ich übernehme jetzt die Verantwortung für das Gefühl x (hier die Bezeichnung einsetzen), dass da ist. Ich bin bereit, dich jetzt zu fühlen.

 

Und falls sich nun Widerstände und Ängste vor den Gefühlen / Emotionen zeigen, gehe wie oben beschrieben vor.

Samstag, 12 Oktober 2019 15:49

Wahrnehmung und Gewahrsein

Im dritten Teil der Kurzserie (Teil 1 hier, Teil 2 hier), widmen wir uns dem Thema der Wahrnehmung und der gesteigerten Wahrnehmung, dem Beginn des Gewahrseins.

Montag, 16 September 2019 16:01

Innere Vorgänge

Es kann sehr hilfreich sein, sich Gedanken und Gefühle, die man im Laufe des Tages hat, niederzuschreiben. Mache dir deine Muster klar und sieh - schwarz auf weiß - welche Energien deinen Tag und dein Leben bestimmen.

Diese Übung steht in Zusammenhang mit folgendem Blogeintrag: Vom Beobachten und dem Bewusstsein

 

Wie oft denkst du sorgenvoll an deine Probleme oder an die Probleme einer nahestehenden Person?

 

Wie oft fallen dir alte Geschichten ein, die dich belastet haben und wie oft denkst du sorgenvoll an die Zukunft? Fragst dich, wie es weitergehen soll und hast Angst, vor dem, was werden könnte?

 

Wie oft hoffst du, dass Menschen oder Dinge sich verändern? Und stößt du dann darunter auf deine Angst, deine Hilflosigkeit, auf die Angst zu leiden und auch auf die Angst Verantwortung zu übernehmen für das, was gerade ist?

 

Notiere dir deine Negativität. Wie oft denkst du - auch ohne Anlass, nur aus der Erinnerung heraus - negativ über einen Menschen. Dieser Mensch muss nicht einmal anwesend sein und vielleicht erfindest du gerade eine Geschichte über euch, nur, um den anderen herabzusetzen.

 

Wie oft verurteilst du Personen und Dinge, die dir begegnen. Wie oft denkst du über Kleinigkeiten abwertend?

 

Sprichst du über andere Menschen und / oder machst du dich wichtig?

 

Wie oft nerven dich andere Menschen in Alltagssituationen (Geschäft, öffentliche Verkehrsmittel, Straße, …)

 

Ganz generell: Wie oft denkst du negativ über andere Personen, die du kennst oder auch nicht kennst? Wie oft erhebst du dich über andere Personen und sei dabei ganz genau, denn eine Selbsterhebung geht sehr schnell, sehr einfach und tarnt sich meist gut.

 

Und hörst / liest du Nachrichten und siehst Filme / Serien und denkst dann schlecht über Menschen oder erfundene Figuren? Wie oft beschäftigst du dich mit fremden Menschen aus den Nachrichten und / oder erfundenen Figuren?

 

Und wie oft denkst du negativ über dich selbst?

 

Es gibt sicher noch viele Gedanken und Gefühle, die dir tagtäglich widerfahren: Angst, Kummer, Sorge.

 

Daher ist es wichtig, dir auch zu notieren, wie oft du schöne, freudige und bejahende Gedanken und Gefühle hast. Wie oft du liebend an andere denkst, dich mit ihnen (aufrichtig) freust, wie oft du anderen etwas vergönnst, was du selber nicht hast. Wie sehr du dich einfach an anderen Lebensformen erfreuen kannst, selbst, wenn du mit ihnen nicht in Kontakt stehst.

 

Wie oft bist du dankbar für dein Leben UND für die Situation in der du dich befindest, weil sie dir schlussendlich mehr Bewusstsein bringt? Wie oft bist du mitfühlend, helfend und großzügig?

 

Die Liste oben soll dir nur eine Anregung sein. Schreibe deine Liste, aber sei ehrlich und beschönige nichts. Versuche dich selbst zu beobachten. Es geht nicht darum, dich zu kritisieren oder zu erschrecken, wie negativ du noch denkst und fühlst. Es geht nur darum, mehr Bewusstsein zu dir zu erlangen!

 

Ich weiß, es ist schwer, sich die Gedanken und Gefühle zu notieren, vor allem, da man sie gleich wieder vergisst. Das kann schon eine Aufgabe sein, aber wenn du dich auf sie einlässt, kann sie dir viel Nutzen bringen. Zumindest - auch ohne Notizen - solltest du dir darüber im Klaren werden, wie oft du was denkst. Welches Gedankengut in dir vorherrscht.

 

Viel Freude bei der Selbst-Beobachtung und dem Entfalten eines gesteigerten Bewusstseins!

Montag, 16 September 2019 15:56

Vom Beobachten und dem Bewusstsein

Im zweiten Eintrag der Kurzserie zur Entfaltung des Gewahrseins, beschäftigen wir uns mit einem ersten wichtigen Schritt: Der Beobachtung dessen was ist und dem gesteigerten Bewusstsein.

Montag, 10 Juni 2019 08:31

Vom Mensch-Sein und menscheln

Dieser Blogeintrag ist der Beginn einer Serie mit vier Teilen, die sich mit der Entfaltung des Bewusstseins und den damit einhergehenden Schritten beschäftigt. Hier - im ersten Teil - geht es über das Mensch-Sein und menscheln.

Du bist nichts, was du beobachten oder wahrnehmen kannst. Du bist immer das Bewusstsein dahinter. Damit bist du auch nicht dein Denken, dein Fühlen oder eine Prägung, die du auslebst. Du bist nichts davon.

Personen, die an meinen Veranstaltungen teilnehmen, kennen diese Übung und natürlich gibt es derer viele im Internet, die sich alle ähneln. Der Grund dieser Ähnlichkeit ist einfach: Sie verfolgen eine bestimmte Absicht, die sich aus der Übung ergibt. Diese hier ist für einen jeden Menschen geeignet, der sie ernsthaft durchführen möchte. Und sie ist sehr gut, da sie einen dazu bringt - sofern man sich ihrer regelmäßig bedient - eine andere Sichtweise auf sein Sein zu bekommen und man sich als das erfährst, was man ist: Bewusstsein. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich habe schon früher ein Audio zu dieser Übung gemacht: Wer oder was bin ich?

Hier nun die Anleitung zur Übung, die umfassender ist, als im Audio:

Sieh dich um und betrachte deine Umgebung. Sieh dir die Gegenstände an und spüre die Unterlage, auf der du sitzt. Frage dich nun: Bin ich das? Bin ich diese Unterlage? Bin ich diese Mauer? Bin ich dieses Fenster? ... Kann ich das wirklich sein? Und um zu erfahren, dass du es nicht bist, frage dich wie es wäre, genau jenes zu sein: Die Unterlage, die Mauer, das Fenster, .... Wie wäre es, x zu sein? Versuche dich hineinzuversetzen und mache dir klar, wie dein Leben als (zum Beispiel) Mauer wäre. Wenn du deutlich fühlst, dass du nicht bist, was du hier sehen kannst, weil du dieses Leben als Mauer nicht führst, gehe weiter in der Übung.

Nimm nun etwas Lebendiges. Denke an die Natur oder vielleicht hast du zuhause Pflanzen. Frage dich nun: Bin ich das? Bin ich dieser Baum, bin ich diese Pflanze? Kann ich das wirklich sein? Und um zu erfahren, dass du es nicht bist, frage dich, wie es wäre, genau jenes zu sein: Der gedachte Baum oder die Topfpflanze in deinem Heim. Wie wäre es, x zu sein? Versuche dich hineinzuversetzen und mache dir klar, wie dein Leben als (zum Beispiel) Topfpflanze wäre. Wenn du deutlich fühlst, dass du auch nichts Lebendiges bist, an das du denkst oder das du in deinem Wohnraum sehen kannst, weil du dieses Leben als Baum oder Topfpflanze nicht führst, gehe weiter in der Übung.

Betrachte deinen Körper. Frage dich nun: Bin ich das? Bin ich dieses linke Bein, dieser rechte Arm, diese Hand, ...? Kann ich das wirklich sein? Und um zu erfahren, dass du es nicht bist, frage dich, wie es wäre, genau jenes zu sein: Dieses Bein, dieser Arm, diese Hand, ... Wie wäre es, x zu sein? Versuche dich hineinzuversetzen und mache dir klar, wie dein Leben als (zum Beispiel) linkes Bein wäre. Wenn du deutlich fühlst, dass du nichts bist, was du hier sehen kannst, nicht einmal wenn es an dir angewachsen ist und zu deinem Körper gehört, weil du dieses Leben als linkes Bein nicht führst, gehe weiter in der Übung. Aber erst, wenn dir das wirklich deutlich im Gefühl klar ist. Sollte dem nicht so sein und du fühlst dich mit deinem Körper irgendwie identifiziert, wiederhole diese Übung, beginnend mit der unbelebten Umgebung (Mauer, Stuhl, ...).

Bemerke nun, dass du denkst. Da sind Gedanken. Irgendwelche Gedanken schwirren durch deinen Kopf, mehr oder weniger hartnäckig. Nimm nun einen Gedanken heraus, den du gut kennst und betrachte ihn. Du brauchst ihn nicht zu analysieren und du musst auch sonst nichts weiter mit ihm tun. Betrachte ihn einfach und frage dich nun: Bin ich das? Bin ich dieser Gedanke? Kann ich das wirklich sein? Und um zu erfahren, dass du es nicht bist, frage dich, wie es wäre, genau jenes zu sein: Dieser eine Gedanke (der jetzt für alle anderen steht), der als Beispiel nun aussagt, dass du kein leichtes Leben hast. Versuche dich hineinzuversetzen und mache dir klar, wie dein Leben als (zum Beispiel) der Gedanke "ich habe kein leichtes Leben" wäre. Wäre es dann noch möglich etwas anders zu denken, etwas anderes zu sein, etwas anderes zu glauben - wenn du dieser oder ein anderer Gedanke wärst? Es mag absurd klingen und vielleicht auch herausfordernd, sich das "Leben" eines Gedanken vorzustellen und es nachzuempfinden. Aber so kommst du zur inneren Erkenntnis, dass du dieser Gedanke nicht bist - er etwas ist, was auftaucht und wieder geht, weil schon ein neuer Gedanke da ist, der ihn ablöst und der du übrigens auch nicht bist. Warum also, gibst du deinen Gedanken Macht über dein Leben? (Auch hier gilt: Wiederhole die Übung, wenn du dich dennoch mit deinen Gedanken identifizierst.)

Und nun - zum guter Letzt - machst du diese Übung auch, wenn dir ein Gefühl unterkommt, dass dich belastet und das du gut kennst. Auch hier ist nichts zu analysieren oder mit dem Gefühl zu tun. Lasse dieses Gefühl sein und frage dich nun: Bin ich das? Bin ich dieses Gefühl? Kann ich es wirklich sein? Und um zu erfahren, dass du es nicht bist, frage dich, wie es wäre genau jenes zu sein: Dieses Gefühl (als Beispiel) zurückgewiesen zu sein. Versuche dich hineinzuversetzen und mache dir klar, wie ein Leben als das Gefühl "ich bin zurückgewiesen" wäre. Wäre es dann noch möglich etwas anderes zu fühlen, wenn du doch schon dieses eine Gefühl bist? Oder etwas anderes zu erleben, als dieses eine Gefühl? Gäbe es dann noch etwas anderes in deinem Leben? Könntest du noch Vielseitigkeit erfahren, wenn du dieses eine Gefühl wärst? (Solltest du dich dennoch weiter mit deinen Gefühlen identifizieren, wiederhole diese Übung.)

Und nun frage dich: "Wer oder was erlebt das alles, ist aber nichts davon? Wer oder was registriert und beobachtet alles, ist aber nichts davon. Nicht das Äußere, nicht der Körper, nicht die Gedanken, nicht die Gefühle? Wer oder was ist das?"

Die Antwort lautet: Bewusstsein. Du bist das Bewusstsein, das alles registriert, aber nichts davon wirklich ist oder sein kann!

Diese Übung kann man beliebig oft wiederholen, es geht nur um die Erkenntnis, dass man nichts anderes sein kann, als Bewusstsein - ja nicht mal dieser Körper oder das, was im Äußeren geschieht. Es zahlt sich aus, sie regelmäßig zu wiederholen, bis sich das eigene Bewusstsein dazu gefestigt hat.

Dienstag, 14 Mai 2019 09:54

Pfingsten

Habe ich den "Heiligen Geist" schon empfangen?

Dienstag, 14 Mai 2019 09:36

Christi Himmelfahrt

Wer fährt hier in den Himmel?

 

Ich. Und du. Und er. Und sie auch. Wir alle sind bereits in den Himmel gefahren. Wir müssen nicht bis zum Sterben warten, sondern wir sind schon dort - denn der Himmel ist in uns.

Donnerstag, 11 April 2019 09:58

Fastenzeit, Karfreitag und Auferstehung

Die Fastenzeit, die in den Karfreitag und Ostern mündet, hat eine sehr wertvolle Zeitqualität, die dich im Loslassen und in deiner Hinwendung zu deinem wahren Selbst unterstützen kann. Nach den Fastenimpulsen und Blogeintrag zu Ostern biete ich dir hier noch zwei Audios an, die sich zwar "nur" allgemein auf diese Phase im Jahr beziehen, dir aber dennoch dienlich sein können. Viel Freude damit und Frohe Ostern!

Das erste Audio bezieht sich auf die Fastenzeit und Karfreitag -

das zweite Audio auf die (deine) Auferstehung.

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